In der dritten Woche der Sommerferien habe ich mit meiner Familie in den Dolomiten eine Wanderung von Hütte zu Hütte gemacht. Dabei ging es vorbei an großen Bergen, über Geröllfelder und Klettersteige. Fast die gesamte Zeit befanden wir uns über 2000m.

Sonntag der 14. August 2016

Heute sind wir nach unserer ersten Nacht in St. Christina (1250m) gestartet. Mit der Gondel sind wir zum Col Raiser (2107m) hochgefahren. Dort haben wir erstmal die schöne Aussicht bei herrlichem Sonnenschein auf das Tal genossen. Da wir heute nur eine kürzere Wanderung vorhatten, konnte ich viel fotografieren. Unser erstes Ziel war die Panascharte (2447m). Dort gab es einen gigantischen Ausblick. Weiter ging es über ein steiles Geröllfeld - bei dem auch ein paar Steine runtergeflogen sind - zur Broglesalm. Das war auch schon das Ziel für heute. Wir übernachteten auf der Brogleshütte (2045m). Vor der Hütte konnte man draußen sitzen und den Ausblick auf die grandiose Geislergruppe genießen. Die Hütte war modern eingerichtet und der Kaiserschmarren hat uns gut geschmeckt.

Wegweiser auf der Panascharte
Wegweiser auf der Panascharte
Blick von der Brogleshütte auf die Berge
Blick von der Brogleshütte auf die Berge

Montag der 15. August 2016

Nach einem guten Frühstück starteten wir auf unsere heutige Tour. Vorbei ging es an Kühen, weiteren Geröllfeldern und natürlich auch ein paar Geocaches. Ein Stück des Weges liefen wir auch über den Adolf-Munkel-Weg, auf dem wir bereits vor drei Jahren schon gewandert sind. Bei der Gampenalm (2962m) machten wir noch etwas Pause, suchten einen Cache und wanderten weiter. Der letzte Anstieg war noch einmal sehr steil und anstrengend. Doch dann erreichten wir auch schon unsere zweite Hütte, die Schlüterhütte (2306m). Diese Unterkunft hat uns sehr gut gefallen, da wir ein großes Zimmer hatten, die Wirte freundlich waren und die Hütte auch familienfreundlich eingerichtet war. Auch das Essen schmeckte uns sehr gut.

Dienstag der 16. August 2016

Eigentlich war es heute das Ziel auf den Peitlerkofel zu steigen. Von einer anderen Familie, die wir auf der Schlüterhütte trafen, bekamen wir aber den Tipp um den Peitlerkofel herumzulaufen, da diese Strecke schöner sein sollte. Die Strecke hat uns sehr gut gefallen, da sie sehr abwechslungsreich war. Auf dem Weg sahen wir viele Murmeltiere. Auch heute musste wir wieder eine sehr steinige Scharte herunterlaufen. Auf dem gesamten Weg waren sehr viele Leute unterwegs, was uns nicht so sehr gefallen hat. Zum Schluß zurück zur Schlüterhütte gab es wieder noch einen steilen Anstieg.

Murmeltier
Murmeltier
Abstieg an einer Scharte
Abstieg an einer Scharte

Mittwoch der 17. August 2016

Die vorletzte Tour war noch einmal sehr anstrengend. Wir liefen wieder auf beeindruckenden und schönen Wegen und sahen die gigantischen Berge. Auf einem sehr steilem Geröllfeld ging es hoch zur Forcella de Rosa (2617m). Weiter ging es über einen ausgebauten Klettersteig zur Nivesscharte (2720m). Um noch einen Geocache zu suchen, wanderten wir zusätzlich auf den Piz Doledes (2909m). Dort suchten wir, mussten bald wieder erfolglos aufbrechen, da dunkle Wolken aufzogen. Weiter ging es dann im leichten Regen sanft abfallend zur Puezhütte (2475m). Diese Hütte hat mir nicht gut gefallen. Die Unterkunft wirkte düster und das Haus war auch nicht familienfreundlich eingerichtet.

Zwischenstopp an einem Geröllfeld
Zwischenstopp an einem Geröllfeld
Klettersteig
Klettersteig

Donnerstag der 18. August 2016

An unserem letzten Tag ging es zunächst ein kurzes Stück den gleichen Weg zurück. Über einen weiteren Klettersteig wanderten bzw. kletterten wir mit Leitern und Seilen zur Forcella de Sieles (2508m). Von dort aus liefen wir weiter zur Regensburger Hütte (2007m). Und dann ging es auch schon zurück zum Col Raiser und mit der Gondel nach unten.

Felsen
Felsen

Insgesamt hat mir die Wanderwoche sehr gut gefallen, da sie sehr abwechslungsreich war und es viele schöne Motive zum Fotografieren gab. Ich würde eine solche Tour gerne wiederholen.

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